Was ist CIF (Cost, Insurance, and Freight)?
Kurze Definition: CIF (Cost, Insurance, and Freight) bedeutet, dass der Verkäufer die Produktkosten, den Seefrachttransport zum Bestimmungshafen und die Seeversicherung übernimmt. Der Käufer kümmert sich um die Importzollabwicklung, Zölle und die inlandische Zustellung.
CIF bei der Beschaffung aus China
Wenn eine Fabrik "CIF New York" oder "CIF Rotterdam" anbietet, beinhaltet der Preis:
- Herstellungskosten des Produkts
- Inlandstransport zum Ausgangshafen in China
- Exportzollabwicklung
- Seefrachttransport zu Ihrem Bestimmungshafen
- Einfache See-Frachtversicherung (üblicherweise 110 % des Rechnungswerts)
Wann Sie CIF verwenden sollten
- Erstimporteure: CIF vereinfacht die Logistik – die Fabrik organisiert Versand und Versicherung.
- Kleine Bestellungen (LCL): Fabriken erhalten oft bessere LCL-Konditionen als einzelne Käufer.
- Sie haben keinen Spediteur: Bei CIF müssen Sie den Seefrachttransport nicht selbst organisieren.
Zu beachtende Risiken bei CIF
- Undurchsichtige Frachtkosten: Fabriken können Frachtkosten aufschlagen. Vergleichen Sie CIF-Angebote mit FOB + Ihrer eigenen Frachtkostenschätzung.
- Minimaler Versicherungsschutz: Die CIF-Versicherung ist einfach – sie deckt möglicherweise nicht alle Schadensfälle ab. Erwägen Sie eine Zusatzversicherung.
- Weniger Kontrolle: Sie können weder das Transportunternehmen noch die Route wählen, was sich auf Transitzeit und Servicequalität auswirken kann.
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